Spendenscheck

Wunderlich spendet Aufwandsentschädigung

Erhöhung der Aufwandsentschädigung für Gemeindevertreter*innen im Löwenberger Land – Ralf Wunderlich spendet für soziale Projekte

In der Mai-Sitzung der Gemeindevertretung des Löwenberger Landes wurde eine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für Gemeindevertreter*innen und Ortsbeiräte beschlossen. Nach über 15 Jahren ohne Anpassung wird die monatliche Entschädigung nun um 15 Euro auf insgesamt 90 Euro angehoben.

Ralf Wunderlich, Gemeindevertreter der Linken im Löwenberger Land und Mitglied im Kreistag Oberhavel, begrüßte die Entscheidung und erklärte:

„Nach mehr als 15 Jahren ohne Anpassung ist diese moderate Erhöhung auf 90 Euro monatlich angemessen. Die Aufwandsentschädigung deckt nur einen Teil der Kosten, die mit der ehrenamtlichen Tätigkeit verbunden sind – etwa Fachlektüre, Fahrtkosten und andere Auslagen. Es ist mir wichtig, dass sich jede und jeder, unabhängig vom Einkommen, für das Gemeinwohl engagieren kann.“

Gleichzeitig stellte Wunderlich klar, dass er persönlich auf diese Erhöhung nicht angewiesen ist:

„Ich hätte die Erhöhung selbst nicht gebraucht. Umso wichtiger ist es mir, ein Zeichen zu setzen – und deshalb habe ich mit 100 Euro einen Teil an den Feuerwehrförderverein Großmutz gespendet, gezielt für die Kinder- und Jugendarbeit.“

Die Löschgruppe Großmutz, zu der auch die Ortsteile Glambeck und Hoppenrade gehören, besteht derzeit aus 29 aktiven Kameradinnen und Kameraden, sechs Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr sowie acht Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung. Am letzten Juli – Wochenende stellte sich die Feuerwehr in Hoppenrade mit einem bunten Programm vor – mit vielen Angeboten für Kinder und Jugendliche.

Der Feuerwehrförderverein verwendet Spenden auch für die Kinder- und Jugendabteilung – etwa für Veranstaltungen wie dem „Löschangriff Nass“ oder für zusätzliche Kleidung, die über die Grundausstattung hinausgeht.

Das Feuerwehrauto der Großmutzer, ein LF 8/6 TH (Löschgruppenfahrzeug, es hat 600 l Wasser und eine technische Hilfebeladung an Board), hat mit Baujahr 1997 seine Lebensdauer von 20 Jahren längst überschritten und müssten dringend ersetzt werden.

„Diese Arbeit verdient besondere Anerkennung“, betont Wunderlich. „Mit meiner Spende möchte ich nicht nur die Kinder- und Jugendgruppe unterstützen, sondern auch ein kleines Zeichen der Dankbarkeit setzen für das Engagement der Feuerwehrkameradinnen und -kameraden.“

Er ruft abschließend alle Gemeindevertreter*innen – insbesondere jene, die gegen die Erhöhung gestimmt haben – dazu auf, selbst aktiv zu werden:

„Es gibt viele gute Möglichkeiten, die eigene Entschädigung sinnvoll einzusetzen. Eine Spende für soziale Projekte, gerade in der Kinder- und Jugendarbeit, wäre ein starkes Signal.“

Die Linke im Löwenberger Land steht für soziale Gerechtigkeit, starke kommunale Strukturen und eine Politik der Solidarität vor Ort.