Der Dokumentarfilm beleuchtet die Entstehung und Entwicklung der Antifa-Bewegung in Deutschland während der 1990er und 2000er Jahre. Inmitten von rassistischen Gewalttaten, die das Land nach der Wiedervereinigung erschütterten, formierte sich eine starke antifaschistische Bewegung. Diese Bewegung, die sich durch eine breite Palette von Aktivitäten auszeichnete – von militanten Aktionen über politische Bildung bis hin zur investigativen Recherche – trat dem wachsenden Neofaschismus mit Professionalität entgegen. Fünf Aktivist*innen sprechen erstmals öffentlich über ihre Erlebnisse und Tätigkeiten. Ihre Geschichten werden mit reichhaltigem Archivmaterial zu einem intensiven filmischen Porträt verbunden. Der Film geht über eine bloße historische Aufarbeitung hinaus und enthüllt die verschiedenen Schichten, die den Mythos Antifa umgeben. Durch Archivaufnahmen, Fotos und Szenen aus dem Alltag der Bewegung wird die Geschichte einer oft unterschätzten politischen Kraft lebendig gemacht.
Quelle: https://www.rosalux.de/veranstaltung/es_detail/42ZMA/antifa—schulter-an-schulter-wo-der-staat-versagt?cHash=c2558b054f08a12f3cf217395de9edbd


