Willnat unterstützt Jugendproteste gegen Sozialabbau und Militarisierung
„Junge Menschen kämpfen für ihre Zukunft. Wir dürfen nicht nur am Spielfeldrand stehen, sondern müssen uns solidarisch an ihre Seite stellen.“
Die Bundestagsabgeordnete Christin Willnat (Die Linke) unterstützt ausdrücklich die Proteste der Initiative „Gen Z regelt“ am 31. Oktober. Die Forderungen nach bezahlbarem Leben, besseren Bildungschancen, sozialer Sicherheit, Klimaschutz und einer Abkehr von der zunehmenden Militarisierung seien berechtigt und notwendig.
„Steigende Mieten, teure Lebensmittel, Bildungsnotstand und die Angst vor einer unsicheren Zukunft sind keine Einzelschicksale, sondern Ausdruck einer Politik, die soziale Bedürfnisse vernachlässigt. Während Milliarden in Aufrüstung fließen, fehlt Geld für Schulen, Gesundheit und soziale Sicherheit. Das muss sich ändern“, erklärt Willnat.
Besonders begrüßt die Abgeordnete, dass junge Menschen ihre Unzufriedenheit nicht einfach hinnehmen, sondern selbst aktiv werden. Sie ruft ausdrücklich auch Menschen außerhalb der Generation Z dazu auf, die Proteste zu unterstützen und sich an den Demonstrationen zu beteiligen.
„Solidarität darf nicht an der Altersgrenze enden. Wir dürfen nicht nur zuschauen, wenn junge Menschen für ihre Zukunft auf die Straße gehen. Wer soziale Gerechtigkeit, Frieden und gute Bildung will, sollte mit ihnen gemeinsam protestieren. Es geht um die Zukunft von uns allen“, so Willnat.
Mit Blick auf mögliche Auseinandersetzungen appelliert Willnat an die Polizei, eine konsequente Deeskalationsstrategie zu verfolgen. „Die Aufgabe der Polizei muss sein, die Versammlungsfreiheit zu schützen und Eskalationen zu verhindern. Unverhältnismäßige Gewalt verschärft Konflikte, statt sie zu lösen. Berechtigte soziale Proteste dürfen nicht kriminalisiert oder durch unnötige Härte delegitimiert werden.“
Willnat betont, dass die Proteste in einen breiteren gesellschaftlichen Widerstand gegen Sozialabbau, Arbeitsplatzverluste, steigende Lebenshaltungskosten und Aufrüstung eingebettet werden müssen. Beschäftigte, Gewerkschaften, Sozialverbände und Jugendinitiativen sollten ihre Kräfte bündeln.
„Wir brauchen Investitionen in Menschen statt in Aufrüstung. Die Proteste verdienen unsere Unterstützung, unsere Solidarität und unsere Teilnahme.“

